Thüringer KMU wollen mehr in Digitalisierung investieren: Der Thüringer Geschäftsklima-Index (ZeTT-Radar) zeigt für Industrie, Baugewerbe und Handwerk einen steigenden Trend für geplante digitale Anschaffungen. Bei Dienstleistern ist es sogar der stärkste Anstieg seit Corona. Lediglich im Bereich der Digitalunternehmen geht der Trend geringfügig zurück. Allerdings waren die Unternehmen der Digitalwirtschaft Vorreiter bei den Investitionen: Der ansteigende Trend zeigte sich schon ein halbes Jahr früher als bei anderen Industriezweigen. Wir sind gespannt, wie sich die Entwicklung fortsetzt!

Grundlage der ZETT-Studie war eine Online-Umfrage unter 874 Unternehmen im Juli 2026. Geschäftsführungen aller Wirtschaftszweige gaben Auskunft über die betriebliche Lage im zweiten Quartal und äußerten ihre Erwartungen für das laufende, dritte Quartal 2026. Die Ergebnisse finden Sie hier: https://www.thueringer-geschaeftsklimaindex.de/wp-content/uploads/sites/2/2026/08/ZeTT-Radar-Trends-Q3-2026.pdf

Laut einer Bitkom-Umfrage aus dem Jahr 2025 unter 604 Unternehmen wünschen sich die meisten Befragten KI-Lösungen von Anbietern aus Deutschland.

…das zeigt der Bitkom Länderindex 2026. Im Vergleich mit 2024 gelang Thüringen in den Kategorien „Governance & Verwaltung” und „Digitale Gesellschaft” ein deutlicher Sprung nach vorn. Diese Verbesserungen bilden eine wichtige Grundlage, um künftig auch bei den anderen Kategorien „Digitale Wirtschaft“ und „Digitale Infrastruktur“ aufzuholen. Daher sind wir schon auf den nächsten Länderindex 2028 gespannt!

Grundlage der Studie waren Befragungen der Landesregierungen plus 5.600 Bürger*innen.

Nachdem der Freitagsfakt von letzter Woche schon zeigte, wie wichtig es ist, die Mitarbeitenden des Unternehmens frühzeitig in die Digitalisierung einzubinden, bestätigt die Studie des MDZ Wertnetzwerke dies nun auch für KI-Implementierungen in KMU.

Digitalisierung verläuft nicht immer reibungslos. Beschäftigte gleichen technische Probleme oft durch Workarounds, Erfahrung und zusätzliche Arbeit aus. Erfolgreiche Digitalisierung ist nicht nur eine technische Aufgabe. Wer Beschäftigte frühzeitig einbindet und ihr Praxiswissen nutzt, kann digitale Lösungen besser an reale Arbeitsabläufe anpassen.

Die Treiber der Digitalisierung sind stark auf Effizienz ausgerichtet: 65 % der Betriebe wollen Kosten sparen, fast ebenso viele nennen Qualitätssteigerung oder flexibleres Arbeiten als Motivation für den Einsatz von KI.

Der Handlungsleitfaden in diesem Paper orientiert sich am risikobasierten Ansatz der KI-Verordnung. Die darin definierten Risikoklassen werden unmittelbar mit den konkreten Auswirkungen auf Unternehmen sowie den daraus resultierenden Rechten und Pflichten verknüpft.

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), darunter insbesondere auch im ehemaligen Mitteldeutschen Revier – in den neun Landkreisen in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – können von verschiedenen Förderprogrammen und Darlehen profitieren. Die Förderprogramme werden auf kommunaler, nationaler und auf EU-Ebene angeboten und weisen dabei jeweils Unterschiede hinsichtlich der Bedingungen und Laufzeiten auf. Die Antragstellung erfolgt i.d.R. nach Verfügbarkeit der Mittel, sodass es keine festen Fristen gibt.

Bereits zum vierten Mal bringt die Data Week Leipzig Unternehmenspraxis, Wissenschaft und Akteur:innen der Stadtentwicklung zusammen, um verschiedene Perspektiven auf Daten und deren Nutzung in unserer Gesellschaft und Arbeitswelt zu beleuchten. Im Rahmen des einwöchigen Programms gestaltet das Kompetenzzentrum Künstlich Menschlich Intelligent (KMI) am 11. Juni den KMITransfertag

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, Unternehmen zu transformieren, Prozesse zu optimieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Laut einer Studie von Bitkom (2023) sind 68% der Unternehmen der Meinung, dass KI die wichtigste Zukunftstechnologie sei.